Was denkst Sie? Wie groß Ihr Gehirn sein müsste, damit Gott reinpasst? Kann es wirklich sein, dass der Glaube an Gott nur ein biochemischer Vorgang ist?

Wir sind aufgeklärte Menschen. Wir brauchen Gott nicht. Wir kommen ohne ihn klar. Spätestens seit dem 17. Jahrhundert. Hier startete das sogenannte „Zeitalter der Aufklärung“. Und der menschliche Verstand wurde zum Maßstab aller Dinge. Die Aufklärung ging davon aus, dass der Mensch von Natur aus gut sei und man ihm das Richtige nur zeigen müsse, damit er es tut. Kurze Zwischenfrage: Was ist denn das Richtige? Wer entscheidet das denn? Nun ja, Ziel der Aufklärung war es, alles zu hinterfragen. Gott ebenso. Und kurzerhand wurde er aus dem Leben verbannt. Wie gesagt: Wir brauchen Gott nicht. Wir kommen ohne ihn klar.


Wie genau nimmst du das mit Jesus? Ist er wirklich Gottes Sohn? Ist die Bibel eindeutig in ihren Aussagen oder muss man sich seinen Glauben selber zurechtlegen?

Mit Gott per Du? So richtig auf Augenhöhe mit dem Schöpfer? Klingt erst einmal unglaublich, nicht wahr? Vielleicht zu schön, um wahr zu sein? Ist aber tatsächlich möglich!


Wann werden wir endlich begreifen, dass wir ohne Gott eben nicht zurechtkommen!? Wenn wir keine Instanz über uns anerkennen, werden wir selbst immer der Maßstab aller Dinge bleiben – und damit immer maßloser werden.

Orientierungsloser und Hoffnungsloser.


Wir brauchen Gott. Und damit jemanden, der uns Grenzen und Regeln gibt. Die machen Sinn, sind sie doch wie Leitplanken am Wegesrand. Gott geht es nicht darum, uns mit Argusaugen zu bewachen, uns Daumenschrauben anzulegen und die persönliche Freiheit zu nehmen. Nein, es geht ihm einzig und allein darum, dass unser Leben gelingt. Stell Dir vor, jeder würde im Straßenverkehr so fahren, wie er es für richtig hielte – das gäbe doch totales Chaos, nicht wahr!? Wir brauchen Grenzen, damit ein Miteinander möglich ist. Wir brauchen Gott, der uns sagt, was gut ist und was eben nicht.